Unser Bus

Mr. Norris

Mr. Norris ist klein, alt, langsam und PS-schwach, und trotzdem – oder gerade deswegen – genau der richtige Gefährte für uns. Nachdem wir „Herr Lehmans Reise um die Welt“ gesehen hatten, kam für uns kein anderes Fahrzeug als ein Mitsubishi L 300 infrage, zu überzeugend fanden wir den Gedanken, mit einem Bus zu reisen, der klein und leicht ist (und damit auch ohne Allrad fast überall hin kommt) und nahezu keine Elektronik verbaut hat – sodass auch Laien wie wir ihn selbst reparieren können. Sein Motor, eine 2,5 Liter Diesel-Maschine, ist weltweit so oft und in so vielen verschiedenen Fahrzeugen verbaut worden, dass jeder Automechaniker in jedem noch so kleinen Kaff auf der Welt ihn vermutlich schon mal gesehen hat und Ersatzteile kein größeres Problem darstellen dürften.

In eineinhalb Jahren haben wir Mr. Norris zu einem Tiny House auf Rädern ausgebaut, mit einfachen Mitteln und ohne große Vorkenntnisse, aber mit der selben Begeisterung, mit der auch andere Leute ihre Häuser bauen und einrichten. Solaranlage, Lithium-Ionen-Batterie, Inverter und jede Menge Sicherungen verdoppeln nicht nur den Wert unseres Busses, sondern sorgen auch dafür, dass in der Kompressor-Kühlbox das Bier nicht warm wird und unsere Laptops, Handys und anderen elektrischen Spielzeuge immer genug Strom haben. Eine dieselbetriebene Standheizung hält uns warm, ein zweiflammiger Benzinkocher satt. Zwei Alu-Boxen auf dem Dach sorgen für Extra-Stauraum, und nachts wird aus Mr. Norris‘ kleinem Innenraum eine komfortable 1,40 x 2,00 m Liegefläche (wir sind schließlich keine Zwanzig mehr und wollen auf einer anständigen Matratze und mit ausreichend Platz schlafen).

Die technischen Details unseres Busses sowie die Komponenten, die wir verbaut haben, findet Ihr hier